Versteigerung

Zwölf Millionen Euro!

Mit diesem Ergebnis hatten die Auktionatoren von Artcurial Motorcars wohl selber nicht gerechnet: Fast zwölf Millionen Euro erlösten sie bei einer Versteigerung am 7. Dezember, bei der sich Renault von Dubletten und historisch weniger bedeutsamen Autos der Werkssammlung trennte. Die höchsten Erlöse erzielten der einst von Alain Prost gefahrene Formel-1-Bolide Renault RE40-03 (1.198.000 Euro), ein 1997er Williams Renault FW19 (1,3 Millionen Euro) sowie der Renault Alpine A442, mit dem das Duo Bell/Jarier bei den 1978er 24 Stunden von Le Mans antrat (Foto). Immerhin 54.180 Euro erzielte ein als Neuwagen konservierter Renault Clio Williams der zweiten Serie von 1994. Was auf den ersten Blick wie der Ausverkauf des Tafelsilbers wirken könnte, folgt einem guten Zweck: Der Versteigerungserlös kommt dem Neubau eines Museums zugute, das ab 2027 auf dem Areal des Werks in Flins-sur-Seine etwa 40 Kilometer nordwestlich von Paris errichtet werden soll.