100 Jahre Ford in Deutschland

Zwischenstopp Berlin

Vor 100 Jahren machte sich Henry Ford daran, seine Weltautos auch in Deutschland zu bauen. Nachdem am 18. August 1925 die Ford Motor Company ins Handelsregister eingetragen worden war, mietete die deutsche Dependance am 2. Januar 1926 Lagerhallen am Berliner Westhafen an, wo vier Monate später, am 8. April, die Montage des T-Modells begann. Die „Blechlieschen“ kamen komplett zerlegt in Kisten verpackt aus den USA, wie dies auch schon seit 1911 in England und seit 1916 in Frankreich der Fall war, wo ebenfalls europäische Montagewerke entstanden waren (weitere Europa-Fabriken gab es auch schon in Dänemark, Belgien und Spanien). Die Hallen am nördlichen Hafenbecken in Moabit entpuppten sich rasch als zu klein, größere Areale für eine reguläre deutsche Produktionsstätte wurden ins Auge gefasst, darunter in Frankfurt/Main und Neuss. Das Rennen machte schließlich Köln. Den Grundstein für das Werk im Stadtteil Niehl legten dann Henry Ford und Oberbürgermeister Konrad Adenauer am 2. Oktober 1930, wo im Jahr darauf die Fertigung begann.