Notrufsäulen an Autobahnen erscheinen im Smartphone-Zeitalter wie ein Anachronismus. Dennoch sind sie nach wie vor an Schnellstraßen zu finden und feiern dieser Tage 75. Geburtstag: Die ersten Geräte wurden in Deutschland am 20. Februar 1951 an der A3 zwischen Frankfurt und Siegburg aufgestellt – damals noch auf dem unbeplankten Mittelstreifen. Ihre Gestalt hat sich seither kaum verändert. Ein Grund, warum sie weiterhin rege genutzt werden: Die 16.000 noch vorhandenen Säulen kennen weder einen leeren Akku noch ein Funkloch. Zudem wissen die Notrufzentralen sofort, wo Hilfe benötigt wird. Den Weg zu den Säulen mit roter (Unfallnotruf) und gelber (Fahrzeugpannen) Taste weisen schwarze Pfeile auf den entlang der Autobahn stehenden Leitpfosten.