Jährliche HU in Schwebe
- 19. Januar 2026
- Red. OLDTIMER MARKT
Unter dem Vorwand, die Zahl der Verkehrsunfälle und Unfallopfer zu senken, hat die EU-Kommission eine jährliche Hauptuntersuchung für Pkw von mehr als zehn Jahren Alter gefordert. Dies würde allein in Deutschland 23,4 Millionen Fahrzeuge betreffen, also knapp die Hälfte des Autobestands. Einen Beweis blieb die Kommission schuldig, dass ältere Pkw aufgrund erheblicher Mängel signifikant häufiger in Unfälle verwickelt sind. Im EU-Rat, Gremium der Regierungen der Mitgliedsländer, fand der Kommissionsvorschlag am 4. Dezember keine Mehrheit. Vom Tisch ist das Thema damit freilich keineswegs. Aktuell entwickelt das EU-Parlament einen Standpunkt, mit dem es kommendes Frühjahr in die Trilog-Verhandlungen geht. Verabschiedet ist hingegen die EU-Regelung, gemäß der ab Anfang 2026 online keine Pkw mehr verkauft werden dürfen ohne gültige Hauptuntersuchung, die als Nachweis dient, dass es kein schrottreifes Altfahrzeug ist.
