Ausweichtermin im Juni

Termin verschoben! Techno Classica 2020 nicht mehr im März

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Essen kaltgestellt!

Nun hat das Corona-Virus auch die Techno Classica erwischt. Wie es Sonntagabend aus Ausstellerkreisen verlautete, wird die Veranstaltergesellschaft S.I.H.A. die weltgrößte Oldtimer-Messe in den Juni verlegen. Im Gespräch ist der Zeitraum vom 17. bis 21. - also knapp vor den Sommer-Schulferien in Nordrhein-Westfalen.

Der Entscheidung waren lange Gespräche zwischen den verunsicherten Ausstellern und der S.I.H.A. vorausgegangen. Beide Seiten hatten auf eine klare Aussage der örtlichen Behörden gewartet, die sich jedoch nur zu der vagen Empfehlung durchgerungen hatten, größere Veranstaltungen abzusagen. Gesundheitliche Aspekte sind dabei nur eine Seite der Medaille, es geht auch um sehr viel Geld. Genauer gesagt um die Frage, wer letztlich auf seinen Kosten sitzenbleibt. Hätte nämlich das Land NRW mit Hinweis auf die gesundheitliche Gefährdung Großveranstaltungen konsequent untersagt, wäre dies ein Fall von "Höherer Gewalt" gewesen. Rechtlich betrachtet wären dann viele Verträge zwischen Ausstellern, Veranstalter und Messegesellschaft hinfällig geworden. Bei einer Verschiebung der Messe bleiben die bestehenden Verträge hingegen in Kraft. So waren die letzten Tage auch ein Spiel auf Zeit, bei dem alle Seiten auf klare Verhältnisse warteten. Hinter den Kulissen werden nun die Verhandlungen zwischen den beteiligten Parteien beginnen: wer zahlt Stornogebühren für Messebau, Logistik oder Hotelbuchungen? Und passt der sommerliche Termin in alle Kalender?

Zunächst ist Essen erstmal kaltgestellt. Lassen wir uns überraschen, ob es aufgewärmt noch jedem schmeckt...